Linsen

In der Ernährung

In der Ernährung spielen Linsen, genauso wie andere Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen u. Erbsen), eine wichtige Rolle als Eiweißlieferanten.
Aber nur durch den gemeinsamen Verzehr mit Getreidespeisen (Nudeln, Spätzla, Brot, Reis, Mais usw.) ergänzen sich die verschiedenen Eiweißbausteine so, dass für den Menschen eine vollwertige Eiweißversorgung zustande kommt.

Diese moderne wissenschaftliche Erkenntnis steckt schon in vielen traditionellen Gerichten, wie z.B. dem schwäbischen Nationalgericht „Linsen und Spätzla“.
Für die fleischarme oder vegetarische Ernährung ist dies von Bedeutung und wird in ärmeren Ländern (wie z.B. in Indien) bis heute praktiziert.

 

Zur Zubereitung

Etwa 25-30 Minuten lang kochen (beachten Sie bitte die Angabe auf der Verpackung). Einweichen ist nicht notwendig.
Salz oder Essig erst danach zugeben.

 

 

 

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Leisa mit Schbätzla

Linsen mit Spätzle - Klassisch

• 250 g Alb-Leisa
• 250 g Mehl
• ½ fein gehackte Zwiebel
• 1-2 Eier
• 2 EL Butter
• 1 Löffel Paniermehl
• 1 Löffel Essig
• Salz

Alb-Leisa werden in ungesalzenem Wasser gegart.
Nach belieben kann auch Suppengemüse mitgekocht werden.
Aus ½ EL Butter, 1 EL Mehl und den Zwiebeln wird eine Mehlschwitze hergestellt und in die Linsen gegeben.
Zuletzt mit Salz und Essig abschmecken.

Serviert wird zusammen mit Spätzle:
Man rührt das Mehl mit etwas Wasser an, gibt Ei und 1 TL Salz dazu und schlägt den nicht zu weichen Teig, bis er Blasen bildet.
Jeweils ein kleiner Teil davon wird auf ein nasses (Holz-) Spätzlesbrett genommen, und mit einem langen Messer werden dünne Streifen in kochendes Salzwasser geschabt. Alternativ dazu kann der Teig auch durch die „Spätzlesmaschine“ oder „Spätzlesdrucker“ gedrückt werden.
Wenn die Spätzle schäumend aufschwimmen, werden sie herausgenommen.

Sind alle Spätzle gar, werden sie mit heißem Wasser abgeschwenkt und in dem in Butter gebräunten Paniermehl gewendet.
Sie können auch mit geriebenem Käse bestreut werden.

 

Linsen-Walnuss-Salat

Linsen-Walnuss-Salat

• 250 g Alb-Leisa – Späths Alblinse II "Die Kleine", gekocht und abgetropft
• 50g Walnüsse, gehackt
• eine Knoblauchzehe, zerdrückt
• ein Bund Frühlingszwiebeln, geputzt und gehackt
• eine Portion Walnussvinaigrette (ein TL Salz, zwei TL Balsamiko, drei EL Olivenöl o. Walnussöl)
• Salz
• Frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
• zum Garnieren ein bis zwei EL gehackte Petersilie

 

Die Linsen mit Walnüssen, Knoblauch, Zwiebeln und Vinaigrette in eine Schüssel geben.
Gut mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und zum Marinieren einige Stunden stehen lassen.
Den Salat in eine Servierschüssel geben und bis zur Verwendung kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit gehackter Petersilie garnieren.

Linsenbratlinge

Linsenbratlinge

• 200 g Alb-Leisa
• ¾ l Wasser
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 150 g feine Haferflocken
• Basilikum, Petersilie, Thymian
• 2 Eier
• Salz
• Öl

 

Die Linsen werden mit dem Thymian und Salz weich gekocht.
Zwiebeln und Knoblauch werden sehr fein gehackt und glasig gebraten. Linsen,
Zwiebeln, Haferflocken und Eier werden gut vermengt und ziehen neben dem Herd für mindestens eine halbe Stunde.
Danach werden Petersilie und Basilikum untergerührt; mit nassen Händen werden flache Bratlinge geformt und in etwa 15-20 Minuten knusprig braun gebraten.
Die Bratlinge müssen zweimal gewendet werden.

Linsenbratlinge schmecken heiß oder kalt und passen zu vielen Gerichten.

 

 

 

 

Verschiedene
Die drei Alb-Leisa Linsensorten von Links nach Rechts:
Späths Alinse I - Die Große, Dunkelgrün marmorierte Linse, Späths Alblinse II - Die Kleine