Alb-Leisa - eine Marke, mehrere Linsensorten

Die Höfe der "Alb-Leisa"-Anbauer

Bioland-Logo

...liegen auf der Schwäbischen Alb und im Albvorland.

Unser Aufbereitungsbetrieb Lauteracher Alb-Feld-Früchte der Erzeugergemeinschaft
befindet sich in Lauterach.
Wir sind Mitglied bei Bioland, Deutschlands größtem Öko-Anbauverband.

Trotz moderner Technik bereitet der heutige Linsenanbau auf der Schwäbischen Alb noch viel Aufwand und Schwierigkeiten.

Das Klima mit seiner oft niederschlagsreichen Erntezeit erfordert Anbaumethoden die von denen der großen Linsenanbaugebiete der Welt (Mittelmeerraum, Indien, Kanada) erheblich abweichen.

Auf der Alb werden Linsen seit Jahrhunderten zusammen mit Getreide ausgesät. Diese Stützfrucht bietet den schwachen, zarten Linsenpflanzen eine Rankhilfe, da sie sonst umfallen und am feuchten Boden verschimmeln würden. Auch wir bauen heute noch die Linsen hauptsächlich zusammen mit Gerste oder Hafer an. Das bedeutet zusätzliche Trocknungs-Lagerungs- und Reinigungskosten.

Seit vielen Jahren baut die Öko-Erzeugergemeinschaft Alb-Leisa eine kleine, dunkel- grün marmorierte Linsensorte an, welche aus Frankreich stammt. Sie hat sich unter den Anbaubedingungen der Schwäbischen Alb gut bewährt und besitzt hervorragende Geschmacks- und Kocheigenschaften.

Übergabe der historischen Linsen in St. PetersbrugDie alten Sorten der 1940er und 1950er Jahre, Späths Alblinse I und Späths Alblinse II waren völlig verschwunden und wurden erst wieder 2006 in der Wawilow-Saatgutbank in St. Petersburg (Russland) wiederentdeckt.

Dort bekamen 2007 die Bauern der Erzeugergemeinschaft wenige hundert Linsensamen. Diese wurden 2008 bis 2011 in mühevoller Arbeit vermehrt: Zuerst im Gewächshaus, dann unter Hagelschutznetzen und schließlich im Freiland.

Seit 2012 können wir die beiden historischen Sorten wieder zum Verkauf anbieten.

Logo der Marke
Ausschließlich mit diesem Logo werden "Alb-Leisa" verkauft

 

Sie bekommen Alb-Leisa in 500g Karton-Faltschachteln mit Zellglas-Innenbeutel als umweltfreundliche und gleichzeitig stabile Verpackung, welche aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird.

Die folgenden drei "Alb-Leisa" - Linsensorten werden im Handel angeboten:

Dunkelgrün marmorierte Linse

Größe, Farbe:Produktbild: Dunkelgrün marmorierte Linsen
Eine mittelgroße unter den kleinsamigen Linsen, die Marmorierung reicht von hellgrün bis schwarz.

Kocheigenschaften:
Einweichen der Linsen vor dem Kochen ist nicht notwendig. 20-30 Minuten Kochzeit.
Die Linse ist ausgesprochen festkochend, d.h. sie verkocht nicht mehlig und zerfällt nicht.

Geschmack:
Sie besitzt einen intensiven rezentwürzigen Eigengeschmack.
Dieser variiert leicht von Acker zu Acker, auf dem die Linsen wachsen. Unter Feinschmeckern ist sie eine der beliebtesten Linsen weltweit.

Späths Alblinse I „Die Große“

Größe, Farbe:Produktbild: Späths Alblinse I
Die früher am weitesten verbreitete Alblinse ist von mittlerer Größe.
Ihre Farbe ist hellgrün bis ocker.

Kocheigenschaften:
Ohne Einweichen beträgt die Kochzeit 25-30 Minuten.

Geschmack: Durch ihre leicht mehlige Konsistenz ist die große Späths Alblinse bestens für alle traditionellen
Gerichte wie z.B. Spätzla mit Leisa und "Mehlschwitze" geeignet.

Späths Alblinse II „Die Kleine“

Größe, Farbe:Produktbild: Späths Alblinse II
Die „Zwerge“ unter den kleinsamigen Linsen sind deutlich kleiner als die Dunkelgrünen.
Sie sind von hellgrün-beiger Farbe, einzelne Körner sind getupft oder marmoriert.

Kocheigenschaften:
Die Späths Alblinsen II müssen nicht eingeweicht werden.
Etwa 20 Minuten Kochzeit.
Sie ist eine „schnelle Linse“ und daher auch für Kurzentschlossene und Linsenköche mit wenig Zeit geeignet.
Auch nach längerem Kochen platzt sie noch nicht auf.

 
Geschmack:
Die Späths Alblinse II ist eine festkochende Linse mit aromatisch- würzigem Geschmack.
Die ausgeprägt nussig-linsige Note macht sie zu einem Universaltalent für alle denkbaren Linsengerichte,
ganz besonders bei Linsensalaten zeigt sie ihre Stärken.

Die Späths Alblinse II bekommen Sie auch in einer 250g-Verpackung.